
Oh je. Ich glaube Stephen Clarke braucht eine Pause. Denn dieser Roman liegt ganz weit hinter den ersten beiden Teilen aus dem Leben des Engländers Paul West im Land der Franzosen.
Ich habe mir zwar vorgenommen, Bücher die mir nicht gefallen oder die mir zu gewaltig oder zu komplex sind um sie adäquat in meinen Worten zusammen zu fassen hier NICHT zu beschreiben, aber ich mache für Stephen Clarke mal eine Ausnahme, weil ich Angst habe, das dieses Buch den Zauber zerstört den er bei der Lektüre der ersten zwei Teile, a Year in the Merde und Merde actually und der Anleitung zum Umgang mit den Franzosen, Talk to the Snail, bei mir ausgelöst hat.
Dieses Buch ist nicht schlecht, aber es ist auch nicht gut und in Anbetracht der anderen beiden Bücher sehr enttäuschend.
Paul West ist zwar immer noch charmant und liebenswert von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen in Frankreich unterwegs doch das Abenteuer das er jetzt erlebt ist zu hahnebüchen und der Kontakt zu den Eigenarten der Franzosen äusserst marginal.
Er stolpert wieder zwischen amurösen Abenteuern hin und her und muss dabei auch zeitgleich eine südfranzösische Nobel-Hochzet ausrichten und auch noch das Attentat auf den französischen Präsidenten vereiteln, welches natürlich nicht aus komplexen politischen Gründen verübt werden soll sondern wegen einem rührigen persönlichen Schicksal. Wäääh.
Ah, eigentlich ist es ein schlechtes Buch.
Und ich will auch gar nichts mehr dazu schreiben. Nur weil ich Stephen Clarke eben doch SEHR mag und seine ersten Bücher SO gerne gelesen habe warne ich hier vor der Lektüre DIESES Buches.
Denn erwischt man gerade dieses zu allererst, wird man wohl kaum ein zweites in die Hände nehmen und mich überhaupt nicht verstehen in meiner Euphorie über diese amüsanten Soziologie Studien über die Differenzen zwischen Briten und Franzosen.
Dann lieber noch einmal die ersten Teile lesen!
Détails sur le produit
* Broché: 320 pages
* Editeur : Bantam Press (11 septembre 2008)
* Langue : Anglais
* ISBN-10: 0593056302
* ISBN-13: 978-0593056301